„Ich habe zwei Leidenschaften: Sport und Italien. Mein Herz schlägt höher, wenn ich diese Wörter höre: Napoli, Parmeggiano, Brunello, Lago Maggiore, Dolce Vita, Tamburello ... Tamburello? Cos‘è il „Tamburello“? Das Wort erinnert an „Tamburin“, und damit liegt man gar nicht so falsch. Während ich in Köln Sport studierte, lernte ich in Italien eine Sportart kennen, die schon die alten Römer in einer ähnlichen Form spielten. Die waren damals allerdings nicht gerade zimperlich und schleuderten sich mit ihren Ziegenfell-bespannten Tamburinen einen Ball um die Ohren, der hart wie ein Stein war. Vielleicht war es ein Stein ... Das moderne „Tam“ erinnert schon mehr an ein richtiges Sportgerät, aber der Klang, wenn ein Tennisball die Schlagfläche trifft, ist immer noch ziemlich beeindruckend. Ich war jedenfalls „schockverliebt“ in dieses Ding. Und ich wusste schlagartig: Das war es, was ich wollte – diesen Sport in Deutschland bekannt machen. Ich importierte die Sportgeräte, veranstaltete Turniere in Köln und an Ostseestränden, war sogar mal Kandidat in der legendären Spielshow „Geld oder Liebe“ mit Jürgen von der Lippe, wo ich ein bisschen meinen neuen Sport promoten konnte. Ich habe ständig darüber nachgedacht, wie ich Tamburello weiter nach vorne bringen könnte. Und genau zu der Zeit erhielt ich Post von Jörg Scholz. In einem phantasievollen und frechen Mailing stellte er sich mit seinem Kreativunternehmen als derjenige vor, der mich und meinen Sport zum Durchbruch verhelfen könnte. Was er mir da sagte und wie er es sagte, gefiel mir. Es brauchte allerdings noch ein paar Anläufe, aber dann trafen wir uns, fanden uns auch noch sympathisch und wir arbeiteten zusammen. Jörg entwarf einen Flyer, den ich jahrelang verwendete, und gestaltete außerdem eine Serie von Tams, die sich ziemlich gut verkauften. Grazie a tutti!“

Dirk (51), Köln

eine

Idee macht

Spass

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